Gefahren an Silvester

 

So glanzvoll und faszinierend der Silvesterbrauch auch ist, so große Gefahren birgt er.
Feuerwehren und Notärzte haben Silvester Hochbetrieb.
Leichtsinniges Hantieren mit Feuerwerkskörpern sei eine der häufigsten Unfallursachen, weiß der Verband öffentlicher Versicherer.
Besonders Kinder sind gefährdet: Jedes Jahr endet die Silvesternacht für rund 200 Kinder in der Notaufnahme.
Eltern dürfen ihre Sprösslinge daher nie unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper zünden lassen, rät der Verband. Außerdem müssten sie ihre Kinder unbedingt für die Gefahren sensibilisieren, die von Böllern und Raketen ausgehen.
Ein grundsätzliches Knallverbot hingegen stoße beim Nachwuchs zumeist auf taube Ohren.

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Wenn plötzlich alles dunkel ist
Was tun bei einem flächendeckenden „Blackout“, der mit einem Mal die gesamte Infrastruktur lahmlegen könnte? Mit diesem Szenario beschäftigt sich derzeit die Stadtverwaltung in Beratungen unter Beteiligung des Stadtbrandinspektors Ulrich Neeb.
 
„Blackout“ – das ist der Titel eines Technik-Thrillers des österreichischen Autors Marc Elsberg. Der Roman erzählt von den katastrophalen Auswirkungen eines großflächigen Stromausfalls in Europa. Klar, es handelt sich nur um einen Wissenschafts-Thriller, um Fiktion – aber so ganz von der Hand zu weisen ist die Sorge um einen flächendeckenden Stromausfall, der die Infrastruktur lahmlegt, nicht. In Friedrichsdorf macht man sich deswegen so seine Gedanken und beschäftigt sich mit der Thematik. Das teilte der Bürgermeister Horst Burghardt (Grüne) am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mit.
Handlungsfähig bleiben

Nach seinen Worten habe die Stadt zwar keine eigenen Katastrophenschutzmaßnahmen zu veranlassen, sondern im Katastrophenfall im wesentlichen auf Weisung des Hochtaunuskreises oder des Landes Hessen zu handeln. „Im Fall eines großflächigen und länger andauernden Stromausfalls ist es aber unabhängig von dieser Zuständigkeit erforderlich, dass die Verwaltung in ihren Kern- und Schlüsselbereichen sowie die Feuerwehren handlungs- und einsatzfähig bleiben. Dafür sind eigene Maßnahmen zu treffen“, betonte der Rathauschef.

Sitzungssaal als Zentrale

Geplant sei – Stadtbrandinspektor Ulrich Neeb ist bei der Planung natürlich mit im Boot – dass im Katastrophenfall die operative Leitung im Feuerwehrgerätehaus Seulberg und die administrative Leitung im Rathaus angesiedelt werde. Letztere solle den Kontakt zur operativen Leitung und zu den Bürgern der Hugenottenstadt sicherstellen.

Als Operationszentrale sei der im Bedarfsfall mit mehreren Telefonen auszustattende Kleine Sitzungssaal vorgesehen. Dort sollen notwendige Lageinformationen auf einem Großbildschirm dargestellt werden.

Damit das alles überhaupt funktioniert, müsse eine unabhängige Stromversorgung über ein Notstromaggregat hergestellt werden. Ein Anschluss für ein Notstromaggregat an der Außenwand des Rathauses sei bereits beauftragt worden.

Auch bezüglich der Dieselbevorratung bei den Stadtwerken und bei bevorrechtigten, funktionsfähigen Tankstellen seien bereits Gespräche angelaufen, so Burghardt. Um die Kommunikation aufrechtzuerhalten, solle die Feuerwehr Seulberg mit einem Satellitentelefon und das Rathaus mit einem digitalen Funkgerät ausgestattet werden. Weiterhin sei vereinbart worden, dass die vorhandenen Sirenen nicht mehr überholt werden sollen. Deren Aufgaben übernähmen stattdessen die Stadtteilfeuerwehren mit Hilfe von mobilen Lautsprecher- und Sirenenanlagen.

Artikel aus der Taunus Zeitung vom 31.10.2019

Technische Basis in der Feuerwehr

Die Zentrale für die Abwicklung eines Katastrophenfalles befindet sich, wie bereits im Artikel geschrieben, im Feuerwehrgerätehaus Seulberg.

In diesem befindet sich der Funkraum (bzw Feuerwehr-Einsatz-Zentrale (FEZ) ) der Feuerwehren der Stadt Friedrichsdorf.

Nach einer grundlegenden Modernisierung in den vergangenen Jahren befindet sich die FEZ mittlerweile im ersten Obergeschoss des Feuerwehrhauses. Angrenzend an die FEZ befindet sich der Lehrsaal, welcher technisch ebenso an den Funkraum angekoppelt ist und im Bedarfsfall zur Erweiterung der Arbeitsflächen genutzt werden kann.

Seit Beginn 2019 steht ebenfalls das erwähnte Satellitentelefon zur Verfügung, welches über ein Gemeinschaftsprojekt des Hochtaunuskreises angeschafft wurde und im Notfall nicht nur zur telefonischen Kommunikation genutzt werden kann, sondern ebenfalls eine Internetverbindung aufbauen kann um auch IT-seitig mit der Leitstelle sowie weiteren Stellen im Kreis und Land verbunden zu sein.

Ebenso wurde auch das Feuerwehrgerätehaus ertüchtigt um im Bedarfsfall mit einer externen Stromeinspeisung versorgt zu werden. Dazu wurde die Elektrik im Haus angepasst, im Hofbereich befindet sich ein Anschluss an dem ein Notstromaggregat in Betrieb genommen werden kann.

Somit ist zu jeder Zeit sichergestellt, dass die Feuerwehren der Stadt Friedrichsdorf handlungsfähig bleiben.

Weitere Schritte sind in Planung und werden in der nahen Zukunft umgesetzt.

H Klemm Y – Verkehrsunfall

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Morgen gegen 06:25 Uhr auf der L3057. Zwei PKW prallten frontal aufeinander. Drei Personen wurden schwer verletzt, eine Person war im Fahrzeug eingeschlossen und wurde mittels technischer Rettung aus dem Auto befreit.

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F2 – Zimmerbrand

Gemeldeter Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Burgholzhausen. Durch die Erkundung kann kein Brand festgestellt werden, jedoch ist starker Brandgeruch wahrnehmbar. Nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera wurde das Gebäude belüftet.

Löschzug Seulberg zur Unterstützung der Wehr Burgholzhausen im Einsatz

F BMA – Auslösung Brandmeldeanlage

Auslösung der Brandmeldeanlage im Hotel Mercure.

Auslösung eines Brandmelders im Aufzugsschacht durch technischen Defekt.

Kontrolle durch Feuerwehr sowie Belüftungsmaßnahmen durchgeführt.